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Wälder auf Teneriffa - Zonen, Funktion, Schutz

Die Wälder Teneriffas sind keine einheitlichen Flächen, sondern klar gegliederte Ökosysteme entlang von Höhen- und Klimastufen. Sie erfüllen zentrale Funktionen für Wasserhaushalt, Bodenschutz und Klimaausgleich und sind zugleich stark vom Menschen geprägt.

Waldtypen und Höhenstufen

Je nach Höhenlage und Feuchte dominieren unterschiedliche Waldformen. In feuchten Nordlagen entwickelt sich Lorbeerwald, darüber und in trockeneren Bereichen prägt der Kiefernwald das Bild. Übergänge sind meist scharf und klimatisch bedingt.

Lorbeerwald

Der Lorbeerwald ist ein Relikt aus feuchteren Klimazeiten. Er benötigt konstante Luftfeuchtigkeit durch Passatwolken und Nebel. Heute ist er auf wenige geschützte Regionen beschränkt und zählt zu den ökologisch wertvollsten Lebensräumen der Insel.

Öffentliche Informationen zu Schutz und Verbreitung:

Kiefernwald

Der Kiefernwald bedeckt große Teile der mittleren Höhenlagen. Die kanarische Kiefer ist an Trockenheit, Feuer und starke Sonneneinstrahlung angepasst. Ihre Nadeln tragen zur Nebel- und Feuchteabscheidung bei und unterstützen den Wasserhaushalt.

Menschliche Nutzung und Eingriffe

Rodungen für Landwirtschaft, Holznutzung und Weidewirtschaft haben die Waldverteilung stark verändert. Viele heutige Bestände gehen auf Aufforstungen zurück, die sowohl ökologische als auch wasserwirtschaftliche Ziele verfolgen.

Wälder als Schutzsysteme

Wälder stabilisieren Böden, reduzieren Erosion und wirken ausgleichend auf das lokale Klima. In steilen Regionen sind sie ein zentraler Faktor zur Sicherung von Hängen und Infrastrukturen.

Gefährdungen

Trockenperioden, Brände, invasive Arten und Nutzungsdruck stellen dauerhafte Risiken dar. Klimatische Veränderungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Stressphasen und Großbränden.

Öffentliche Risiko- und Vorsorgeinformationen:

Öffentliche Karten und Datengrundlagen:

Interne Seiten: